Olivenernte, winterharte Olivenbäume Bildquelle: puckillustrations/Fotolia

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Taste of Koroni|Die Olivenernte
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Die Olivenernte – der Grundstein jedes guten Olivenöls

Koroneiki Oliven werden nicht einfach nur geerntet und dann weiterverarbeitet. Die richtige Olivenernte ist eine kleine Wissenschaft für sich, bei der jeder Olivenbauer zeigt, was er kann. Er kann mit der Wahl des Erntezeitpunkts sogar die Geschmacksnuancen seines Öls festlegen. Manchmal muss die Entscheidung zur Olivenernte sehr schnell fallen. Es ist immer eine Frage des Fingerspitzengefühls!

 

 

"Ein Olivenbauer hat mit einem Weinbauern sehr viel gemeinsam!"

 

 

Das A und O der Olivenernte

Die Erntereife

Die Olivenernte erfolgt im Spätherbst an einem Tag, wenn ein Teil der Oliven bereits lila ist. Bei "Taste of Koroni" wird geerntet, wenn ca. 60 Prozent der Koroneiki Oliven lila und 40 Prozent der Oliven noch grün sind. Wann der Tag der Tage gekommen ist, hängt davon ab, wie das Wetter im Frühling und Sommer war. Manchmal kommt der Zeitpunkt etwas früher, manchmal etwas später. Die 60-Prozent-Faustregel garantiert allerdings ein besonders edles Aroma. Darum lohnt es sich, geduldig zu bleiben! Desto grüner die Oliven sind, desto weniger Öl geben sie. Dafür hat das Öl einen äußerst aromatischen Geschmack mit stärkerer Schärfe und Bitterkeit.

 

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Traditionelle Olivenernte auf der Peloponnes mit Erntestöcken, Auffangnetzen und Baumrechen.

Traditionelle Olivenernte auf der Peloponnes mit Erntestöcken, Auffangnetzen und Baumrechen.

© Antonis Panitsas

Tag der Ernte

Vor der Ernte müssen die umliegenden Gräser geschnitten oder gemäht werden. Am Tag der Olivenernte muss es trocken sein, so beginnt die Ernte erst nach zehn Uhr, wenn sich auch die letzte Nachtfeuchtigkeit verflogen hat. Dann macht sich das Ernte-Team mit elastischen Holzstöcken, Baumrechen, Olivenrechen und Auffangnetzen auf. Die Olivenhaine von "Taste of Koroni" liegen im Süden der Peleponnes in Messinien. Die gebirgige Landschaft macht den Einsatz von Maschinen unmöglich. Jede Olivenernte ist deshalb immer noch Handarbeit.

Die Oliven werden mittels Baumrechen und Holzstöcken von den Olivenbäumen entfernt. Jeder Schlag mit dem Holzstock und jede Arbeit mit dem Rechen muss gekonnt sein, damit weder die Äste noch die zarten Oliven Früchte verletzt werden. Einige voll tragende Äste werden außerdem abgesägt und am Boden mit einer Art "Rupfmaschine" abgeerntet. Das Beschneiden ist ein wichtiger Teil der Olivenbaum-Pflege und wird einem wahren Könner überlassen. Der richtige Schnitt ist entscheidend für die Ernte im kommenden Jahr.

 

Olivenernte - Einige voll tragende Äste werden außerdem abgesägt und am Boden mit einer Art Rupfmaschine abgeerntet

Einige voll tragende Äste werden außerdem abgesägt und am Boden mit einer Art "Rupfmaschine" abgeerntet.

© Antonis Panitsas

Olivenbaum – Pflege bei der Ernte

Winterharte Olivenbäume sind geduldsame Pflanzen, die große Temperaturunterschiede, heiße Sonnentage, trockene Zeiten und kalte Winter gut überstehen. Die winterharten Olivenbäume können bekanntlich uralt werden. Trotzdem braucht jeder Olivenbaum eine gewisse Pflege. Das wird vor allem bei der Olivenernte deutlich, wenn zielbewusst einige Äste abgesägt werden, damit der Baum auch im nächsten Jahr wieder voller Oliven ist. Außerdem sollte die Olivenernte nur bei trockenem Wetter stattfinden, damit der Baum beim Herabschlagen und Ernten der Oliven keine Verletzungen erleidet. Er könnte sonst von Schimmelpilz befallen werden.

Die abgesägten und abgeernteten Äste werden verbrannt – die Asche unter den Bäumen verteilt. So erhalten die winterharten Olivenbäume nach der Ernte zusätzliche Nährstoffe. Bei "Taste of Koroni" lassen wir auch die Oliven unter den Bäumen liegen, die herabgefallen und beschädigt sind. Auch darüber freuen sich die winterharten Olivenbäume. Das ist typisch für Griechenland und die traditionelle Olivenbaum-Pflege! In anderen Ländern werden oft auch die angefaulten herabgefallenen Oliven aufgesaugt und zu Olivenöl verarbeitet.

 

Olivenernte - Die Oliven werden in Jutesäcke gefüllt und zur Olivenölmühle gebracht und weiterverarbeitet

Die Oliven werden in Jutesäcke gefüllt und innerhalb von 12 Stunden weiterverarbeitet. 

© Antonis Panitsas

Nach der Olivenernte – wie geht es weiter?

Die Oliven werden am Erntetag in Jute-Säcke gefüllt und nach dem Erntetag sofort zur Ölmühle gefahren. Die frisch geernteten Oliven werden in der Mühle umgehend gepresst beziehungsweise in der Zentrifuge extrahiert. Sie liegen dort höchstens zwölf Stunden in der Warteschlange, denn die Ölmühlen in Messenien arbeiten während der Erntezeit fast rund um die Uhr.

 

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