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Die 3 besten Olivensorten

Polyphenol-Analyse natives Olivenöl extra Taste of Koroni Griechenland 2025/2026 Marc Mayer | 18.02.2026

Olivenbäume sind in ganz Griechenland verbreitet, wachsen in verschiedenen Klimata und auf sehr unterschiedlichen Böden. Deshalb gibt es griechische Oliven heute in vielen Sorten. Lernen Sie jetzt die beliebtesten Olivensorten Griechenlands kennen. 

Über 60 Olivensorten in Griechenland- Kalamata, Koroneiki Oliven
Böden und Klima in Griechenland bieten verschiedenen Olivensorten optimale Wachstumsbedingungen.

Griechenland ist mit seinem mediterranen Klima die perfekte Heimat des Olivenbaums. Lokale und regionale Klimaunterschiede und Bodenbedingungen haben im Laufe der Zeit immer neue Olivensorten in Griechenland entstehen lassen. Inzwischen gibt es über 60 verschiedene Olivensorten – darunter weit verbreitete Klassiker ebenso wie ausgewählte griechische Oliven aus klar abgegrenzten Regionen. 

Die einzelnen Sorten haben jede ihren ganz eigenen Charakter. So unterschieden sich die Olivensorten Griechenlands nicht nur in Größe, Farbe und Form, sondern auch in der Zusammensetzung ihrer Inhaltsstoffe und damit im Geschmack.

Diese Olivensorten gedeihen in Griechenland

  • Kalamon
  • Koroneiki
  • Konservolia
  • Athinolia
  • Mastoidis
  • Pendolino
  • Moraiolo
  • Arbequinha
  • Verdial
  • Alfafara
  • Bianqueta
  • Manzanill Prista
  • Picuda
  • Manaki

Die wichtigsten Olivensorten in Griechenland

Griechische Oliven werden vor allem von drei Sorten dominiert: Kalamon oder Kalamata-Olive, Konservolia und die Koroneiki-Olive. Mehr über Herkunft, Geschmack und Besonderheiten erfahren Sie in unserem ausführlichen Kalamata-Oliven Guide.

Griechische Olivensorten - Kalamata Oliven am Baum
Kalamata Oliven sind eine bissfeste, aromatische griechische Olivensorte Bildquelle: © Marc Friederich Mayer

Kalamata Oliven wachsen vor allem in der auf dem Peloponnes liegenden Region Messenien. Die mandelförmigen, rotbraunen bis schwarzen Früchte besitzen eine etwas härtere Schale und bestechen beim Genuss durch ein intensives Aroma und eine leicht salzige Note. Kalamon Oliven sind Essoliven und werden in der Regel in eine Essig-Öl-Marinade eingelegt und gegessen. 

Griechische Olivensorten - Koroneiki Oliven Olivenernte Griechenland
Erntefrische Koroneiki Oliven, Messenien, Griechenland. Die Früchte sind klein mit einer Größe von 12–15 mm und haben einen sehr hohen Polyphenolgehalt. Bildquelle: © Marc Friederich Mayer

Die Koroneiki-Olive ist wohl weltweit die bekannteste Olivensorte. Mit über 60% ist sie in Griechenland die am häufigsten angebaute Ölolive. Die eher kleine, würzige Olive wird auf Kreta auch als Tafelolive verwendet. Die Oliven haben eine Größe von 12-15 mm bei einem Gewicht von 1,2 g, größere Exemplare erreichen sogar bis zu 2 g. Das Öl mit intensiv frischem Duft besitzt ein ausgewogenes mild-fruchtiges mandelartiges Aroma. Im Vergleich zu anderen Olivensorten weißt sie einen sehr hohen Polyphenolgehalt auf.

Die Konservolia wird vor allem in Zentralgriechenland angebaut. Sie verfügen über eine recht harte Schale und ein festes Fruchtfleisch. Traditionell geerntet werden sie als schwarze, neuerdings auch als grüne Oliven. Die Konservolia ist eine typische Tafelolive.

Griechenland kennt mehr als 60 Olivensorten. Die bedeutensten sind Kalamata, Koroneiki und Konservolia. Je nach Sorte werden sie als Tafel- oder Öloliven verwendet.

Erleben Sie den Unterschied: Die Kalamata-Olive ist nicht ohne Grund die bekannteste griechische Tafelolive. Bei uns wird sie vollreif geerntet und traditionell fermentiert.

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Unterscheidung zwischen Speise- und Öloliven

Speise- oder Tafeloliven werden für den Verzehr angebaut. Sie haben einen möglichst kleinen Kern, vergleichsweise viel Fruchtfleisch und weisen einen Ölgehalt von rund 10 bis 23 Prozent auf. Zudem sind die größer als Öloliven. Früchte mit einem Fruchtgewicht über zwei Gramm sind fast immer Tafeloliven.

In der Regel werden Speiseoliven in verschiedene Marinaden mit Salzwasser, Essig eingelegt, die dem Aroma der Olive selbst den letzten Schliff geben. Mitunter werden sie aber auch direkt getrocknet oder zum Kochen verwendet. 

Wie Oliven nach der Ernte verarbeitet werden, erklären wir im Detail in unserem Beitrag über die traditionelle Oliven-Verarbeitung.

Öl-Oliven haben dagegen einen Ölgehalt von bis zu 35 Prozent und einen geringeren Wassergehalt als Tafeloliven. So ist die Ausbeute in der Ölpresse deutlich größer als bei klassischen Tafeloliven. Das Aroma der Öle ist wie bei den Speiseoliven von der Olivensorte abhängig. Hinzu kommt die Olivenölherstellung, die das Aroma eines Öls maßgeblich beeinflussen kann.

Sonnengereift und von Hand geerntet wachsen unsere Taste of Koroni Bio Kalamata-Oliven in den Hainen Messeniens heran. In traditioneller Meersalz-Lake gereift, bewahren sie ihr natürliches Aroma und ihren charakteristisch kräftigen Geschmack.

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Wie viele Oliven pro Liter Öl?

Dies ist stark von der jeweiligen Olivensorte, dem Anbaugebiet, Klima, Bodenbeschaffenheiten, Entezeitpunkt und geografische Ausrichtung der Olivenhaine abhängig.

Die Olivensorte Koroneiki zum Beispiel liefert bis zu 25 % Öl, was bei einem Liter Öl etwa 4,36 Kilogramm Oliven entspricht. Diese Angabe gilt für Vollreife Früchte. Hingegen bei noch grünen Oliven welche früh geerntet wurden beträgt der Ölgehalt nur etwa 15 %, was in etwa 6,13 Kilogramm Oliven pro Liter entspricht. Da Öloliven in der Regel sehr klein sind und unter zwei Gramm wiegen, enthält ein Liter reinen Olivenöls das Öl aus rund 5.000 bis 10.000 Früchten.

Kalamata Oliven und Koroneiki gehöhren zu den besten Olivensorten Greichenlands
Nicht alle Olivensorten sind für die Olivenölherstellung geeignet. Hier wird zwischen Tafel- und Öloliven unterschieden Bildquelle: © Taste of Koroni/Antonis Panitsas

Mischungen mehrere Olivensorten

Sortenreine Olivenöle sind die hochwertigsten. Sie entfalten den vollen Charakter der jeweiligen Sorte. Native Olivenöle – also Öle der gleichen Güteklasse – können aber auch gemischt werden. So entstehen neue Kompositionen der Aromen. Wird dagegen ein natives Olivenöl extra einer Sorte mit einer anderen Qualitätsstufe einer anderen Sorte vermischt, leidet die Gesamtqualität. Auf den Kauf solcher Öle sollten Sie verzichten.

Wilde Oliven und wilde Olivenbäume

Zu den oben genannten Öl- und Tafeloliven kommen zahlreiche wilde Arten und Unterarten hinzu. Wilde Oliven sind heute selten geworden und wachsen nur noch vereinzelt in Randgebieten oder an steilen Hängen.

Sie unterscheiden sich von kultivierten Sorten durch ihre meist kleinere, buschigere Wuchsform und eine abweichende Blattform. Aufgrund ihrer hohen Robustheit werden wild wachsende Olivenbäume häufig als Pfropfunterlage genutzt. Dabei werden Zweige ertragreicher Sorten auf den kräftigen Wildstamm veredelt, um Qualität und Ertrag zu verbinden. So entsteht aus der Widerstandskraft des Baumes die Grundlage für ausgewählte griechische Oliven, die nach der Ernte traditionell und schonend verarbeitet werden.

Häufige Fragen zum Thema Oliven

Was ist das Besondere an Kalamata-Oliven?

Kalamata-Oliven sind die Sorte Kalamon und tragen bei Herkunft aus der Region Messenien die geschützte Ursprungsbezeichnung (g.U.). Charakteristisch ist ihre markante Mandelform, ihr festes Fruchtfleisch und die dunkelviolette Färbung, die durch die Reifung am Baum entsteht. Zudem enthalten sie von Natur aus Polyphenole und einfach ungesättigte Fettsäuren.

Warum schmeckt die Kalamata mit Kern intensiver?

Kalamata-Oliven mit Kern behalten ihr volles Aroma, da das Fruchtfleisch beim Entsteinen nicht verletzt wird. Ohne die künstliche Öffnung tritt kein wertvoller Fruchtsaft aus und die Salzlake dringt weniger stark ein. So bleibt die Olive geschützt und ist deutlich knackiger und der sortentypische Geschmack der Kalamon-Sorte bleibt erhalten.

Wie fest ist das Fruchtfleisch dieser Sorte?

Kalamata-Oliven (Sorte Kalamon) haben von Natur aus ein festes Fruchtfleisch. Der Biss kann je nach Erntezeitpunkt und Charge leicht variieren, da es sich um ein Naturprodukt handelt.

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