Unterscheidung zwischen Speise- und Öloliven
Speise- oder Tafeloliven werden für den Verzehr angebaut.
Sie haben einen möglichst kleinen Kern, vergleichsweise viel Fruchtfleisch und
weisen einen Ölgehalt von rund 10 bis 23
Prozent auf. Zudem sind die größer als Öloliven. Früchte mit einem
Fruchtgewicht über zwei Gramm sind fast immer Tafeloliven.
In der Regel werden Speiseoliven in verschiedene Marinaden mit Salzwasser,
Essig eingelegt, die dem Aroma der Olive selbst den letzten Schliff geben.
Mitunter werden sie aber auch direkt getrocknet oder zum Kochen verwendet.
Wie Oliven nach der Ernte verarbeitet werden, erklären wir im Detail in unserem Beitrag über die traditionelle Oliven-Verarbeitung.
Öl-Oliven haben dagegen einen Ölgehalt von
bis zu 35 Prozent und einen geringeren Wassergehalt als
Tafeloliven. So ist die Ausbeute in der Ölpresse deutlich größer als bei
klassischen Tafeloliven. Das Aroma der Öle ist wie bei den Speiseoliven von
der Olivensorte abhängig. Hinzu
kommt die Olivenölherstellung,
die das Aroma eines Öls maßgeblich beeinflussen kann.
Griechenland kennt mehr als 60 Olivensorten. Die bedeutensten sind Kalamata, Koroneiki und Konservolia. Je nach Sorte werden sie als Tafel- oder Öloliven verwendet.