Ideal für trockenes oder stumpfes Haar.
Zutaten
• 2 EL Olivenöl
• 1 TL Honig
• 1 Eigelb
Alles vermischen und etwa 30 Minuten einwirken lassen.
Tipp: Die Haare danach eher lauwarm statt heiß auswaschen, damit das Eigelb nicht gerinnt.
Marc Mayer | 27.05.2026
Gegen trockene Haare, strohige Spitzen und Frizz braucht es nicht immer teure Haarpflegeprodukte. Hochwertiges Olivenöl kann die Haare geschmeidiger wirken lassen und besonders lockiges, dickes oder strapaziertes Haar sichtbar glätten.
Entscheidend ist allerdings die richtige Anwendung. Denn schon kleine Fehler reichen aus, damit feines Haar schnell fettig wirkt. Wie Sie Olivenöl für die Haare richtig anwenden, wie lange es einwirken sollte – und für welche Haartypen es wirklich geeignet ist:

Olivenöl passt besonders gut zu trockenem, dickem oder lockigem Haar. Die Haare wirken glatter, weniger trocken und stehen nicht mehr so stark ab. Gerade trockene Spitzen fühlen sich nach einer Ölkur weicher an.
Nicht jedes Haar mag Olivenöl und reagiert gleich. Feines oder schnell fettendes Haar reagiert auf reichhaltige Öle oft empfindlicher. Schon eine kleine Menge kann die Haare schnell platt oder strähnig wirken lassen.
| Haartyp | Empfehlung |
|---|---|
| trockenes & strohiges Haar | sehr gut geeignet |
| lockiges & krauses Haar | ideal |
| dickes Haar | gut geeignet |
| strapazierte Spitzen | hilfreich |
| feines Haar | nur sparsam |
| fettige Kopfhaut | eher ungeeignet |
Genau hier passiert der häufigste Fehler: Viele verwenden deutlich zu viel Öl. Dabei reicht oft schon ein einziger Teelöffel. Bei Olivenöl gilt fast immer: lieber zu wenig als zu viel.
Am besten funktioniert die Anwendung im handtuchtrockenen Haar. Nach dem Waschen ist die äußere Schuppenschicht leicht geöffnet und das Öl lässt sich gleichmäßiger verteilen.
Ein warmes Handtuch verstärkt die Wirkung zusätzlich.
Für die meisten Haartypen reichen 30 bis 60 Minuten völlig aus.
Wie lange Olivenöl einwirken sollte, hängt allerdings stark vom eigenen Haartyp ab. Während manche Haare schon nach kurzer Zeit weicher und geschmeidiger wirken, brauchen sehr trockene oder lockige Haare oft mehrere Stunden.
Gerade bei spröden Spitzen oder sehr trockenem Haar bringt eine Einwirkzeit über Nacht häufig bessere Ergebnisse als nur 5 bis 10 Minuten. Die Haare fühlen sich am nächsten Morgen oft weicher an und wirken nicht mehr ganz so strohig.
Sehr trockenes Haar verträgt eine Olivenölkur oft einmal pro Woche, während feines Haar meist schon alle drei bis vier Wochen völlig ausreicht.
Für eine Anwendung über Nacht reichen meist schon wenige Tropfen. Schützen Sie das Kopfkissen am besten mit einem Handtuch.
Zu viel Öl gehört zu den häufigsten Problemen bei einer Olivenölkur. Die Haare wirken danach schnell fettig, strähnig oder schwer und lassen sich oft nur schwer auswaschen.
Gerade bei größeren Mengen geht das Öl häufig nicht schon nach dem ersten Waschgang komplett aus den Haaren. Je nach Haartyp sind manchmal sogar zwei bis vier Haarwäschen nötig.
Der Shampoo-Trick:
Gute Erfahrungen machen viele außerdem damit, die Haare nach dem ersten Waschgang zunächst trocknen zu lassen und erst danach noch einmal mit Shampoo zu waschen. Dadurch löst sich der restliche Ölfilm oft besser.
Auch die Qualität des verwendeten Öls macht einen Unterschied. Für die Haarpflege eignen sich am besten kaltgepresste Öle.
Wenn zusätzlich viele silikonhaltige Haarprodukte verwendet werden, kann das die Wirkung verschlechtern. Silikone legen sich wie ein Film um die Haare und erschweren es dem Öl, sich gleichmäßig zu verteilen.
Wichtig: Olivenöl ersetzt keinen Hitzeschutz. Hohe Temperaturen durch Glätteisen oder Lockenstab können die Haare trotz Öl weiterhin schädigen.
Bei sehr hellem oder blondiertem Haar kann Olivenöl die Haare außerdem leicht dunkler erscheinen lassen.
Olivenöl hat außerdem einen recht intensiven Eigengeruch, der nach dem Auswaschen manchmal noch leicht wahrnehmbar bleibt.
Bio-Olivenöl nativ extra 0,5 Ltr.
Olivenöl legt sich wie ein feiner Schutzfilm um die Haare und hilft dabei, Feuchtigkeit länger im Haar zu halten. Dadurch wirken trockene Haare weniger spröde und trocknen nicht so schnell aus.
Die enthaltenen Fettsäuren, Antioxidantien und Vitamine schützen die Haare zusätzlich vor Sonne, Hitze und trockener Luft.
Wichtig zu wissen: Olivenöl spendet selbst kaum Feuchtigkeit. Es hilft vor allem dabei, vorhandene Feuchtigkeit im Haar einzuschließen.
Auch trockene oder juckende Kopfhaut kann von Olivenöl profitieren. Besonders nach häufigem Haarewaschen oder im Winter fühlt sich die Kopfhaut nach einer Anwendung oft weniger trocken und gespannt an.
Dafür reichen meist schon wenige Tropfen leicht erwärmtes Öl, die vorsichtig in die Kopfhaut einmassiert werden.
Hinweis: Bei fettigen oder entzündlichen Schuppen sollte Öl eher vorsichtig verwendet werden. Wenn die Kopfhaut nach der Anwendung stärker juckt oder spannt, sollte das Öl direkt wieder ausgewaschen werden.
Gegen erblich bedingten Haarausfall hilft Olivenöl nach aktuellem Wissensstand nicht zuverlässig.
Das Öl kann allerdings trockenheitsbedingten Haarbruch reduzieren und die Kopfhaut pflegen. Dadurch wirken die Haare oft kräftiger und weniger spröde.
Viele massieren Olivenöl außerdem bewusst in die Kopfhaut ein, weil die Massage die Durchblutung anregen kann. Ob Haare dadurch wirklich schneller wachsen, lässt sich allerdings nicht eindeutig belegen.
Einige Studien beschäftigen sich außerdem mit Pflanzenstoffen wie Oleuropein im Zusammenhang mit Haarwachstum. Eindeutig bewiesen ist dieser Effekt bisher allerdings nicht.

Beide Öle gehören zu den beliebtesten Hausmitteln für die Haarpflege, fühlen sich im Haar aber unterschiedlich an.
Olivenöl eignet sich besonders gut für trockenes, dickes oder lockiges Haar und lässt sich meist leichter auswaschen. Kokosöl wird häufiger bei sehr strapaziertem Haar verwendet, kann aber schneller einen schweren Film hinterlassen.
Wer seine Haarpflege lieber selbst macht, braucht oft nur wenige Zutaten aus der Küche. Besonders beliebt sind einfache Kombinationen mit Honig, Avocado oder Zitrone.
Ideal für trockenes oder stumpfes Haar.
Zutaten
• 2 EL Olivenöl
• 1 TL Honig
• 1 Eigelb
Alles vermischen und etwa 30 Minuten einwirken lassen.
Tipp: Die Haare danach eher lauwarm statt heiß auswaschen, damit das Eigelb nicht gerinnt.
Gut geeignet für sehr trockenes oder strapaziertes Haar.
Zutaten
• 1/2 Avocado
• 1–2 EL Olivenöl
• 1 TL Honig
Die Avocado fein zerdrücken, alles vermischen und etwa 30 Minuten einwirken lassen.
Tipp: Die Avocado möglichst fein pürieren, damit später keine Stückchen in den Haaren hängen bleiben.
Kann stumpfen Haaren mehr Glanz verleihen.
Zutaten
• 2 EL Olivenöl
• etwas Zitronensaft
Vor allem in die Längen geben und nach etwa 20 bis 30 Minuten gründlich auswaschen.
Wichtig: Zitronensaft kann empfindliche Kopfhaut reizen. Deshalb die Mischung eher in die Haarlängen als direkt auf die Kopfhaut geben.
Ja – besonders trockene, strapazierte oder lockige Haare profitieren häufig deutlich von Olivenöl. Das Öl kann Frizz reduzieren, trockene Spitzen geschmeidiger wirken lassen und die Haare vor weiterem Austrocknen schützen.
Entscheidend sind allerdings die richtige Menge und die passende Anwendung für den eigenen Haartyp. Während kräftiges Haar die reichhaltige Pflege meist gut verträgt, sollte feines Haar eher sparsam behandelt werden.
Wer hochwertiges Olivenöl richtig anwendet, kann trockene Haare oft schon mit wenigen Tropfen gepflegter wirken lassen.
Am besten eignet sich hochwertiges, kaltgepresstes natives Olivenöl extra. Durch die schonende Herstellung bleiben besonders viele natürliche Antioxidantien und Vitamine erhalten.
Ja, wenn zu viel Öl verwendet oder es nicht gründlich ausgewaschen wird. Besonders feines Haar wirkt dadurch schnell strähnig oder beschwert.
Ja, bei sehr hellem, blondem oder blondiertem Haar kann Olivenöl die Haare leicht dunkler wirken lassen. Dieser Effekt fällt meist gering aus und lässt sich durch eine sparsame Anwendung reduzieren.
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Gut zu wissen: Wenn die Haare nach der Anwendung schnell strähnig aussehen, wurde meist einfach zu viel Öl verwendet.