Marc Mayer | 13.03.2026
Die Geschichte unserer Olivenhaine beginnt in den Hügeln rund um Koroni. Dort zog die Familie von Fotini früher mit Schafherden durch die Landschaft und pflanzte die ersten Olivenbäume. Heute bewirtschaften wir rund 800 Bäume auf mehreren Hainen. Es ist die Geschichte von Fotini, Marc und unserer Arbeit im Olivenhain.
Wir, die Familie Mayer, in einem unserer Olivenhaine bei Koroni. Von links: Fotini Athanassa, unser Sohn Peter und Marc Mayer.
Früher zogen die Vorfahren von Fotini mit Schafherden durch die Hügel von Koroni, immer auf der Suche nach fruchtbarem Land. Dort pflanzten sie die ersten Koroneiki-Olivenbäume, jene Bäume, die wir heute noch pflegen. Es ist ein Erbe, das tief im Boden verwurzelt ist.
Unsere Olivenhaine in Messenien liegen im Süden der Peloponnes. Heiße, trockene Sommer, steinige Böden und die salzhaltige Luft des Meeres prägen hier das Wachstum der Olivenbäume. Wir stehen selbst jeden Tag in unseren Olivenhainen. Wir beobachten, wir pflegen und wir führen die Arbeit weiter. Dabei geht es uns um mehr als Tradition. Die Verantwortung gegenüber dem Land und unserer Familie treibt uns an, heute genauso wie vor Generationen.
Mit meinem Schwiegervater Dionysos im Olivenhain. Von ihm habe ich vieles über die Pflege unserer Koroneiki-Oliven gelernt.
2013 kam Marc Mayer nach Koroni und übernahm gemeinsam mit Fotini Athanassa die Olivenhaine aus ihrer Familie. Seitdem bewirtschaften wir die Haine als Familienbetrieb und führen die Arbeit vor Ort weiter.
Der Boden ist die Grundlage unserer Arbeit. Ihn fruchtbar zu erhalten, hat für uns Vorrang vor kurzfristigem Ertrag. Ein lebendiger Boden stärkt nicht nur die Bäume, sondern auch das natürliche Gleichgewicht in unseren Hainen. Wir treffen Entscheidungen so, dass nicht nur die nächste Ernte zählt, sondern auch die Jahre danach.
In unseren Hainen wachsen Koroneiki- und Kalamon-Oliven. Aus der Koroneiki-Olive entsteht unser sortenreines Jahrgangs-Olivenöl als Natives Olivenöl Extra. Jede Ernte trägt die Handschrift ihres Jahres. Die Kalamon-Olive verarbeiten wir zu eingelegten Kalamata-Oliven. Beide Sorten sind seit Generationen in unserer Region verwurzelt und prägen unsere Arbeit in Koroni.
Ein gutes Olivenöl ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis handwerklicher Arbeit. Für uns zählt dabei weniger der Glanz von Wettbewerben als die objektive Qualität jeder einzelnen Ernte. Deshalb lassen wir jede Charge unserer Olivenöle regelmäßig chemisch analysieren.
Diese Analysen sind für uns der ehrlichste Maßstab. Sie geben uns und Ihnen die Sicherheit, dass wir unseren eigenen hohen Ansprüchen gerecht werden. Ergänzend stellen wir uns auch dem Urteil externer Verkostungen, wie etwa bei der DLG oder dem Great Taste Award.
Mehr dazu finden Sie unter Unsere Auszeichnungen.
Nachhaltigkeit ist für uns keine Idee des Augenblicks, sondern Teil unserer täglichen Arbeit. In unseren Olivenhainen achten wir besonders auf fruchtbare Böden, den natürlichen Wasserhaushalt und den Schutz der Olivenbäume, damit unsere Haine auch in Zukunft gesunde Oliven tragen.
13.03.2026 | Marc Mayer
Hitze und Trockenheit stellen den Olivenanbau vor große Herausforderungen. Durch Mist und Kompost bauen wir gezielt Humus auf, der das Bodenleben stärkt und die Wasserspeicherfähigkeit verbessert. So kann der Boden die Olivenbäume zuverlässig mit Wasser und Nährstoffen versorgen.
13.03.2026 | Marc Mayer
Unsere Olivenbäume werden nicht künstlich bewässert. Stattdessen verbessern wir die Wasserspeicherung im Boden durch Humusaufbau und gezielte Pflege. Rückschnitt, große Pflanzabstände und das Mähen unter den Bäumen sorgen dafür, dass das Wasser den Olivenbäumen zugutekommt.
13.03.2026 | Marc Mayer
Unsere Oliven schützen wir ohne chemische Pestizide. Stattdessen setzen wir auf Lockstofffallen, mineralisches Gesteinsmehl (Kaolin) und einen luftigen Baumschnitt. So können wir den Befall der Olivenfliege begrenzen und so die Qualität der Früchte schützen.
Was wir hier beschrieben haben, findet sich in diesen Erzeugnissen wieder.